Chaity - Aktion

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Wir sind KEINE Meldestelle für Darstellungen sexueller Gewalt (Kinderpornografie). Bitten nutzen Sie eine der Meldeadressen

Buchtipp
hinsehen - handeln - helfen
Die wirksame Bekämpfung von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche hat für die Bundesregierung hohe Priorität. Um den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Ausbeutung sowie den Schutz der Opfer solcher Gewalttaten langfristig zu verbessern, hat das Bundeskabinett am 29. Januar 2003 einen Aktionsplan verabschiedet.

anti-kinderporno.de

Verhalten bei einer Vergewaltigung

Der Anfang: Die Belästigung

Wenn Sie belästigt werden, rufen Sie nicht einfach „Hilfe", sondern sprechen Sie jemanden gezielt um konkrete Hilfe an: „Hallo Sie mit der Baseballkappe, helfen Sie mir, oder holen Sie die Polizei!" oder „haben Sie ein Handy? Rufen Sie die Polizei!" Damit machen Sie es dem Außenstehenden schwer, sich in der Anonymität zu verstecken.

Flucht geht vor Verteidigung

Flüchten Sie, wenn Sie gute Chancen haben, einen sicheren Ausweg zu erreichen. Wenn die Flucht nicht möglich ist, wenn Sie nicht entkommen können, versuchen Sie, möglichst viel von dem Folgenden zu beherzigen:

  • Zeigen Sie keine Angst. 
  • Achten Sie darauf, ruhig ein- und auszuatmen. 
  • Weichen Sie dem Blick Ihres Gegners nicht aus.
  • Gehen Sie mit festem Schritt, aber fangen Sie nicht an zu rennen. 
  • Siezen Sie den Belästiger, das schafft Distanz und macht andere aufmerksam.
  • Reden Sie laut und mit fester Stimme oder schreien Sie den Gegner gezielt an.
  • Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie an Gegenwehr gelernt haben.  
  • Wenn Sie sich wehren: schnell, heftig und ohne Hemmung, dem anderen weh zu tun, bevor er Ihnen weh tut

Nur Sie können entscheiden, ob ein beruhigendes Gespräch den Gegner von seinem Vorhaben abbringen könnte.

Eine Studie zum Verhalten von Sexualtätern zeigt:

  • Ohne Gegenwehr: Vollendete Vergewaltigung in 74 % der Fälle.
  • Für den Abbruch bei 26 % war nicht das freiwillige Ablassen vom Vorsatz der Grund, sondern das Erscheinen von unbeteiligten Dritten.  
  • Bei leichter Gegenwehr: Vollendete Vergewaltigung in 36 % der Fälle.
  • Bei 46 % wurde auf Grund der Gegenwehr abgelassen. 
  • Bei 18 % aufgrund anderer Umstände.  
  • Bei massiver Gegenwehr (1 x Treten oder Schlagen, lautes Schreien, Beißen oder Haareziehen): Vollendete Vergewaltigung in 15 % der Fälle. Abbruch bei 85 % der Fälle.

Die typischen Beispiele

Vergewaltigungen entwickeln sich überwiegend aus harmlosen Situationen.

Der „Herr im Haus"

Das Geld ist knapp. Sie weiß nicht, wie sie die Familie ernähren soll. Sie macht ihm Vorwürfe, weil er gestern so viel Geld in der Kneipe gelassen hat. Ein Wort gibt das andere, er schlägt sie. Dann zeigt er ihr auf seine Weise, wer der Herr im Haus ist. Nicht zum ersten Mal.

Der Weg durch den Park

Sie verabschiedete sich nach einem Treffen mit Freunden. Es ist spät geworden. Und dunkel. Der letzte Bus ist längst weg. Und Geld für ein Taxi möchte sie nicht ausgeben. Wozu auch, in einer Viertelstunde ist sie zu Hause. Wenn sie die Abkürzung durch den Park nimmt. Sie hatte schon ein mulmiges Gefühl, aber es würde schon nichts passieren. An einer buschreichen Ecke geschah es. Sie sah ihn schemenhaft - und war vor Schreck gelähmt...

Der „nette" Nachbar

Sie wohnt seit drei Jahren in einer kleinen Wohnanlage in der Stadt. Vor Kurzem zog ein neuer Mieter ein. Er ist sehr hilfsbereit. Und technisch begabt. Als ihre Waschmaschine kaputt war, hat er sie repariert. Zum Dank lädt sie ihn in ihre Wohnung ein. Nicht mehr nett ist, dass er als Dank mehr will als nur den angebotenen Kaffee.

Es war ein schöner Abend...

Sie kennen sich seit einigen Wochen. Sie gingen zusammen zum Italiener. Es war ein schöner Abend. Sie fand ihn sehr nett, hat auch ein bisschen mit ihm geknutscht. Er bringt sie nach Hause, sie lädt ihn noch auf ein Glas ein. Warum begreift er nicht, dass ihr Nein auch Nein bedeutet?

Das Volksfest war zu Ende

Sie war mit ihrer Freundin unterwegs. Beim Auto-Scooter lernten die beiden zwei nette Jungs kennen. Dann schlugen die Jungs vor, noch in eine Kneipe zu fahren. In ihrem Wagen. Im Auto eskalierte die Situation. Die Knutscherei war den Jungs zu wenig. Die beiden waren stark, und die Freundinnen betrunken..

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