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Die Pädophilokratie Teil III

Onkel Sam möchte eure Kinder
Von David McGowan
August 2001

So beunruhigend der Fall Presidio auch war, er war gerade nur einer von vielen Fällen rituellen Missbrauchs, der in Verbindung gebracht wird mit einem oder mehreren Zweigen der Streitkräfte der Vereinigten Staaten. So berichteten die Mercury News: "Im November 1987 hatte hatte die Armee Anschuldigungen erhalten wegen Kindesmissbrauchs in 15 ihrer Tagesstätten und einigen Grundschulen. Es gab auch mindestens zwei Fälle in Tageseinrichtungen der Luftwaffe", und einen anderen in einem Centrum der Marine.

Außerdem "wurde ein Spezialteam von Experten (im Juni 198 nach Panama geschickt, um herauszufinden, ob 10 Kinder in einer Grundschule des Verteidigungsministeriums belästigt und möglicherweise mit AIDS angesteckt wurden." Noch einen anderen Fall gab es in einer Einrichtung der U.S. in Westdeutschland.

Diese Fälle brachen aus (ereigneten sich) auf einigen der besonders hochgeschätzten Militärstützpunkte des Landes, einschließlich Fort Dix, Fort Leavenworth, Fort Jackson und West Point. Viele von denen, die die Beschuldigungen erhoben, waren Berufssoldaten, die ihr Leben in unbedingter Treue den U.S. Streitkräften gewidmet hatten. Viele würden ihre Posten in heftigem Protest niederlegen.

Es wäre überflüssig, alle diese Fälle noch einmal nachzuprüfen, weil die meisten von ihnen ein bemerkenswert ähnliches Muster haben. Wenn man es als gegeben ansieht, dass West Point Amerikas höchste militärische Akademie ist und wenn man auch davon ausgeht, dass der Fall -wie viele andere - durch Zeugen mit dem Presidio in Verbindung gebracht wird, ist ein kurzer Rückblick hier gerechtfertigt.

Wie der Times Herald Record im Juni 1991 berichtete: "Die Vorfälle (im Kinder-Entwicklungs-Centrum West Point) ereigneten sich auf dem Hintergrund von satanischen Handlungen, Tieropfern und kult-ähnlichem Verhalten unter den Tätern, deren Aktivitäten sich über die Grenzen der Militär-Akademie hinaus erstreckten nach Orange County und einen Militär-Stützpunkt in San Francisco, diese Beschuldigungen sprachen Eltern aus.

Der erste Fall brach im Juli 1984 auf, als sich ein dreijähriges Mädchen in der Notfallstation des West Point Krankenhauses mit aufgerissener girl thingy

wiederfand. Sie erzählte dem untersuchenden Arzt, ein Lehrer in der Tagesstätte habe sie verletzt. Im nächsten Monat erhoben die Eltern eines anderen Kindes Anschuldigungen wegen Missbrauchs in dem Zentrum.

Die Mercury News berichteten: "Bis zum Ende des Jahres waren 50 Kinder befragt worden. Kinder in West Point erzählten Geschichten, die alle ähnlich waren und auf erschreckende Weise vertraut wurden. Sie sagten, sie seien rituell missbraucht worden. Sie sagten, Exkremente seien auf ihre Körper geschmiert worden und sie seien gezwungen worden, Kot zu essen und Urin zu trinken. Sie sagten, sie seien von der Tagesstätte weggebracht und photographiert worden."

Ungeachtet vielfältiger medizinischer und psychologischer Beweise und buchstäblich Dutzender von Kinder-Zeugen und trotz "950 Befragungen durch 60 FBI Beamte , die mit den Nachforschungen beauftragt waren, erbrachte eine Befragung, die von dem früheren U.S. Bevollmächtigten Rudolph Giuliani geleitet wurde, keine Anklage des Bundes-Hauptgerichtes", laut Herald Record.

Der Herald berichtete auch, dass "Giuliani sagte, seine genaue Nachforschung habe ergeben, dass nur ein oder zwei Kinder missbraucht worden waren." Dies war, es sollte betont werden, eine freche Lüge des faschistischen zukünftigen Bürgermeisters, der ein Senator sein würde, wie der Herald-Bericht bekanntmachte: "ein noch geheimer, unabhängiger Bericht -erstellt von einem der nationalen Top-Experten von sexuellem Missbrauch von Kindern - bekräftigt die Missbrauchs-Anklagen der Kinder."

Dies war nicht das erste Mal, dass die angesehene Akademie eine erschreckende Bereitschaft gezeigt hatte, extremen Missbrauch an Kindern durch das Personal der Armee zu übersehen. Ein Jahr bevor der Missbrauchsfall zum Ausbruch kam, wurde ein 22 Monate altes Kind von einem Feldwebel der Armee-Stabes ermordet. Die Mercury News berichteten, dass "der Feldwebel nach der Anhörung durch ein Kriegsgericht ein 18 Monate aufgeschobenes Gerichtsurteil erhielt und entehrende Entlassung."

Mit anderen Worten, er saß keine Strafe ab und er erhielt im Grunde genommen freie Fahrt, ein Kind zu ermorden. Mit Hilfe von Giuliani, dem FBI, der U.S.Armee und dem Hauptgerichtshof erhielten die Missbraucher von unzähligen Kindern in der Tagesstätte (die, passend genug, die Hausnummer 666 auf dem Gelände der Akademie hatte) ebenfalls freie Fahrt.

Genau wie im Fall Franklin konnten die Kinder und ihre Eltern nur durch zivile Gerichte Gerechtigkeit erfahren. Der Herald Record berichtete, dass "Rechtsanwälte der Regierung und der elf anklagenden Kinder darin übereinstimmten, einige Kinder seien zwei Jahre zuvor in dem Zentrum sexell missbraucht worden" (darin widersprachen sie wieder Giulianis falschen Folgerungen).

Wie die New York Times erklärten: "Unter föderalistischem Gesetz kann die Regierung nicht verantwortlich gemacht werden für Bedrohungen, die von ihren Angestellten begangen werden und kann deshalb nicht dafür verklagt werden." Mit anderen Worten, die Armee bestritt nicht die Behauptungen, sie behauptete vielmehr ziemlich hochmütig, sie sei von einer Anklage befreit. Das Gericht sah es anders und sprach neun der kindlichen Opfern 2,7 Millionen Dollars zu - schäbige Entschädigungen für ihre Leiden, aber nichtsdestoweniger eine Art von Sieg.

Die Times meinten, der festgesetzte Betrag " sei hoch für einen Fall von Kindesmissbrauch, in dem keine kriminellen Anklagen aktenkundig wurden."Der Artikel behauptete, dass das Versäumnis, den Fall gerichtlich zu verfolgen, zurückzuführen sei auf die Tatsache, dass "das Bundesamt für Nachforschungen nicht genügend Beweise fand für eine Anklage," während es so aussieht, als habe das Amt absichtlich den Fall ignoriert und/oder das Beweismaterial verborgen.

Und so endete der Fall West Point, außer dass eine Mutter bemerkte, als er kaum vorbei war: "Diese Leute stahlen unsere Kinder. Sie ist nicht wie vorher. Sie ist ein sehr zorniges kleines Mädchen. Es ist überhaupt nicht mehr so wie vor diesen Vorfällen. Es wird nie mehr für die Kinder vorbei sein, oder für uns."

Die Mutter eines Opfers von Presidio hatte dies zu sagen: "Die Leute sagen uns immer wieder, wir sollen loslassen, wir sollen es einfach vergessen und weitermachen...Vor drei Wochen hatte unsere jüngste Tochter Alpträume und unsere andere Tochter verschloss sich vor der ganzen Welt, sie ging in ihr Zimmer und saß einfach dort, ohne Radio, ohne Fernsehen, ohne alles. Erzählt mir, es ist vorbei."

Nicht autorisierte Übersetzung

Sigi

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