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Die Pädophilokratie Teil II
bis Washington
von David McGowan
August 2001
*Nur die Bundespolizei kann Verbrechen über die Bundesstaatsgrenzen hinweg verfolgen. Anm. d. Übersetzerin Dr. Lee ist Gründerin von "Children of the Night"- Kinder der Nacht, einer Hilfsorganisation, die sich den geschundenen Opfern des Kindersexhandels verschrieben hat. Diese Einrichtung, vermutlich die einzige dieser Art weltweit, hat sich schon um über 10.000 Kindern gekümmert. Zu 90% waren sie ihr ganzes Leben lang missbraucht worden - zuerst zu Hause und dann auf den Strassen der amerikanischen Grossstädten. Die meisten schon ab ihrem 3. Lebensjahr.
Typischerweise stammen diese Kinder grösstenteils aus der Provinz. Sie laufen von Zuhause fort und werden angeworben für die Arbeit auf den lukrativen grossstädtischen Märkten wie Los Angeles und Las Vegas. Einmal dort dauert ihr ganzes restliches Leben im Schnitt nur noch sieben Jahre. Viele werden nie erwachsen. Solange sie aber überleben, bringen sie ihren Zuhältern ungeheure Summen ein. Je jünger das Kind, desto grösser die Beliebtheit bei den Freiern und desto höher seine Rentabilität.
Anscheinend befindet sich die amerikanische Bevölkerung noch im Stadium des Leugnens angesichts der riesigen wildwuchernden Subkultur in ihrem Lande, wo Kinder sowohl zuhause als auch in der organisierten Pornografie und Prostitution ausgebeutet werden. Erstreckt sich diese Subkultur aber bis in die Zentren der Macht? Haben die zivilen, politischen und militärischen Machteliten etwa schmutzige Geheimnisse vor dem Volk? Geheimnisse, die Amerikas hochgelobte Institutionen der Wirtschaft und Politik infrage stellen und das Kartenhäuschen einer zivilisierten Gesellschaft zum Einsturz bringen könnten?
Nehmen wir den Fall des Republikaners Craig Spence, der als einflussreicher Politiker in Washington Menschen und Ämter manövriert. Im Juni 1989 erschien ein Artikel in den Washington Times, der Schockwellen durch die Regierung und den Kongress jagte. Spence hatte wohl einen Callboy-Ring mit zum Teil wirklich sehr kleinen Jungen betrieben, bei dem sich die Elite aus beiden politischen Parteien gerne bediente.
Angeblich standen 200 Namen auf der Klientenliste und manch einer wurde öffentlich benannt. ZB. der ehemalige CIA-Direktor William Casey, der ehemalige Staatsanwalt und Nachrichtensprecher Joseph diGenova, der "liberale" Kongressabgeordnete Barney Frank, die politische Aktivistin Phyllis Schlafly und der ehemalige Generalstaatsanwalt John Mitchell, der einmal mit Spence eine "Party" ausgerichtet hatte.
Auch bei den "Parties" dabei waren prominente Medienfiguren wie Ted Koppel und Eric Severeid, beide enge Freunde von Spence seit mehr als 20 Jahren. Koppel hatte Spence als ABC-Bürochef in Hong Kong kennengelernt während Spence angeblich Korrespondent in Vietnam war.
Spences Luxusvilla steckte voller Überwachungsgerätschaften, einschliesslich versteckten Kameras, Mikrofonen und jeder Menge durchsichtigen Spionspiegel. Angeblich sei das Alles Teil einer CIA-Erpressungsoperation, um belastendes Material gegen Washingtoner Politiker und hohen Besuch aus dem Ausland zu sammeln. Nach seiner Festnahme in August wegen Waffen- und Drogenhandel gab Spence der Times ein Interview, bei dem er offen behauptete, für die CIA, und mit hohen Mitarbeitern der Regierungen Reagan und Bush zusammen zu arbeiten.
Man lachte über diese Behauptungen und die meisten Leute sahen ihn als selbstwichtiger Gernegross an, doch lassen sich Anzeichen dafür finden, dass Spence schon in seiner Vietnamzeit mit geheimdienstlichen Aufgaben betraut war, und sein Journalistenberuf nur zur Tarnung diente. Ein ehemaliger Bekannte aus dieser Zeit erzählte der Washington Post: "Spence konnte während der Vietnamzeit manchmal einfach wochenlang verschwinden... nachher weigerte er sich zu sagen, wo er gewesen war."
In Washington kannte man Spences Selbstinszenierungen, einschliesslich den regelmässigen Sightseeing-Touren für seine "Jungs" spät nachts im Weissen Haus. Diese Rundgänge wurden angeblich von Donald Gregg, Sicherheitsberater des damaligen Vizepräsidenten George Bush organisiert. Obwohl Gregg diesen Vorwurf hartnäckig leugnete gab es unwiderlegbare Verbindungen zwischen den beiden Männern, - Spence hatte z.B. einmal eine Abendgesellschaft für Gregg ausgerichtet.
Diese Geschichte verschwand schnell von der Bildfläche und die Washingtoner Gesellschaft und Medien taten so, als ob nie was gewesen war. Einem Washington Times-Reporter zufolge wurde das Beweismaterial mit ca. 20.000 relevanten Dokumenten schnell vom Gericht versiegelt und wurde nie wieder gesehen. Als Spence 5 Monate nach Erscheinen der Story in einem Bostoner Hotelzimmer tot aufgefunden wurde, war er wieder fast vergessen.
Fussnote zu Literaturhinweis Nr. 14
Dieses Buch ist wegen seinem ausgesprochen LaRouchhaften Sichtweise auch nicht unproblematisch. Bei einer grossen faktischen Genauigkeit bleiben Analyse und Interpretation wegen der ideologischen Ausrichtung des Autors auf der Strecke. Wie bei dem Buch von DeCamp sollte seine Verwendung als Quelle für diesen Artikel keine Rückschlüsse auf eine etwaige Billigung von Ideologien, Handlungen oder Parteilichkeit jener Autoren zulassen.
Nicht autorisierte Übersetzung
Glenys

