
Achtung Wichtig
Wir sind KEINE Meldestelle für Darstellungen sexueller Gewalt (Kinderpornografie). Bitten nutzen Sie eine der Meldeadressen
anti-kinderporno.de
Die Pädophilokratie Teil II
bis Washington
von David McGowan
August 2001
Der Autor und e-zine-Herausgeber Robert Sterling beschreibt ein Phänomen, das er "programmatisches Bagatellisieren von Indizien in Kindesmissbrauchsfällen" nennt, und das besonders zum tragen kommt, wenn Prominente im Rampenlicht stehen. Im Falle der brisanten Woody Allen/Mia Farrow-Scheidung fiel die Aufmerksamkeit z.B. nur auf Allens unrechtmässige Affäre mit Soon-yi Previn. Von den Medien fast völlig ignoriert wurde dagegen die Anklage wegen Missbrauch seiner eigenen 7-jährigen Adoptivtochter Dylan. Während die Presse diese Vorwürfe als grundlos und medienunwirksam erachteten stellte Sterling fest, dass "der Staat Connecticut aufgrund von Aussagen von Dylan und anderen sehr wohl an Missbrauch glaubt aber trotzdem von einer Strafverfolgung absieht", angeblich um dem Kind ein weiteres Trauma zu ersparen.
Sterling zitiert auch den Fall der Brüder Menendez, die den Mord an ihren Eltern gestanden, danach aber angaben, von ihnen jahrelang sadistisch missbraucht und misshandelt gewesen zu sein. Zum einen wurden ihre Behauptungen niemals untersucht und zum anderen wurden die Jungen "gnadenlos verteufelt wegen ihres Versuches, eine Mordanklage durch erfundene Geschichten zu entgehen". Und dies alles, obwohl nach den Ergebnissen eines Privatdetektivs eine klare Beweislage dafür bestand.
Auch sollte man hier die "Samthandschuhe" erwähnen mit denen Michael Jackson angefasst wurde, als er wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurde. "Obwohl die meisten Leute die Anklage für wahr hielten bleibt sie höchstens in Erinnerung als Gag in der Jay Leno Show". Auch Jacksons Schwester LaToya (obwohl nicht von Sterling erwähnt) erntete lediglich den Spott der Medien, als sie über den früheren sexuellen Mißbrauch der Jacksongeschwister durch ihren Vater berichtete.
Sterling bezieht sich auch auf weitere Fälle: einmal den vielbeschriebenen "Au-Pair-Prozess", bei dem der vorausgegangene Missbrauch des Kindes durch die Eltern konsequent ignoriert wurde, und auf den Fall einer Frau, die ihre Kinder getötet hatte, und bei der die Berichterstattung ihre eigenen langjährigen Missbrauchserfahrungen durch den geständigen Vater hartnäckig verschwiegen.
Was bezwecken Medien, die stets das Vorkommen von Kindesmissbrauch herunterspielen und gleichzeitig die Sexualisierung von Kindern in der Öffentlichkeit vorantreiben? Dieser Trend beschleunigt sich in den letzten Jahren rasant und dient nur zur Legitimation der Pädophilie.
Über die explosionsartige Vermehrung von pubertären und sogar vorpubertären Sexsymbolen schrieb Tom Junod in Esquire: "Unsere ganze Kultur ist den erotischen Verheissungen von Teenagerinnen verfallen ... Der Reiz des "bösen Mädchens" ist jetzt der erotische Antrieb einer populären Kultur, die sich nach dem Neuen, Jungen, Lebendigen verzehrt."
Dieser Artikel porträtiert übrigens Greg Dark, ehemals bei den berüchtigten "Dark Brothers", Lieferanten von düster okkulten Pornofilmen. Dark ist bekannt für seinen offenen Handel mit Kinderpornografie, denn viele seiner Filme zeigen die sehr junge Traci Lords, die mit 13 Jahren anfing für ihn zu arbeiten.
Aber das alles ist für Dark jetzt passé - er hat brav zur Hauptkultur zurückgefunden und vermarktet nicht mehr pubertäre Sexualität. Er produziert jetzt nämlich Musikvideos für Britney Spears, Mandy Moore und die kleine Leslie Carter (die jüngere Schwester von Aaron und Nick Carter von den Back Street Boys). Dark zufolge hat das eine überhaupt nichts mit dem anderen zu tun.
In dem Esquire-Portät kommen interessante Einzelheiten über Dark ans Licht. Man erfährt z.B. dass sein Vater Satanist war und "ihm als Kleinkind aus den Werken von Aleister Crowley vorgelesen hat". Die Büchersammlung seines Vaters über die Schwarze Magie gehört zu den liebsten Sachen, die er hat.
Dark rühmt sich weiter, ein Meister der Manipulation zu sein und gibt freimütig zu: "Ich manipuliere Leute einfach gern, das macht mir Spass. Das kann ich." Während seiner Pornozeit habe er "Sachen von den Leuten verlangt... abwegige Sachen... und die haben sie gemacht". Tja, so sieht der Imagemacher der Teenie-Sexsymbole Amerikas aus, der Mann, der sie wiederum an Millionen von vorpubertären Fans verkauft. Aber ich komme wieder vom Thema ab.
Eng mit der Kinderpornografie verknüpft stellt auch die Kinderprostitution eine boomende Wachstumsbranche dar.
"A&E´s Investigative Reports" zufolge zeigen Polizeistatistiken, dass gegenwärtig etwa 600.000 Kinderprostituierte allein in den USA und Canada arbeiten. Jährlich fliessen fünf Milliarden Dollar weltweit durch die Arbeit von Kinderprostituierten in die Hände von spezialisierten Zuhälterorganisationen. In ganz Nordamerika steige der Anteil von Kindern im Sexgeschäft, und diese Kinder bestehen jetzt zu 51% aus Jungen. Das FBI ignoriert diese Zahlen seit 25 Jahren: "Anklagen auf Bundesebene gegen grossangelegte Zuhälterorganisationen fehlen fast völlig." Dazu schreibt Dr. Lois Lee: "Es ist eine Schande, dass das FBI die Verfolgung des Kinderhandels über die Bundesstaatsgrenzen hinweg nicht vorrangig behandelt"*
Fussnote zu Literaturhinweis Nr. 14
Dieses Buch ist wegen seinem ausgesprochen LaRouchhaften Sichtweise auch nicht unproblematisch. Bei einer grossen faktischen Genauigkeit bleiben Analyse und Interpretation wegen der ideologischen Ausrichtung des Autors auf der Strecke. Wie bei dem Buch von DeCamp sollte seine Verwendung als Quelle für diesen Artikel keine Rückschlüsse auf eine etwaige Billigung von Ideologien, Handlungen oder Parteilichkeit jener Autoren zulassen.
Nicht autorisierte Übersetzung
Glenys

