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Die Pädophilokratie

Aus Brüssel....
David McGowan
August 2000

Wie in den belgischen und litauischen Fällen zuvor gab es klare Anzeichen von Mitwisserschaft auf höchster Ebene, und es entstand ein tiefes Mißtrauen im italienischen Volk, ob die wahren Fakten wirklich aufgedeckt worden waren. Ähnlich wie bei den anderen Fällen sorgte der zuständige Untersuchungsrichter auch hier für "einen Aufruhr als er eine von Politikern unterstützte Pädophilenlobby anprangerte, die ungeniert die Untersuchung behinderte und die Einführung von härteren Strafen für Kinderpornografiekonsumenten erfolgreich zu blockieren wußte." So Der Independent.

Im März 1997 berichtete die New York Times, es entwickele sich. "in Frankreich und anderswo eine wachsende öffentliche Empörung wegen der zunehmenden Berichte über Entführungen, Vergewaltigungen und Inzest mit sehr jungen Kindern." In der gleichen Ausgabe hieß es weiter: "In ganz Frankreich wurden mehr als 250 Personen von der Polizei in Haft genommen und etwa 5000 Videocassetten eingezogen." Dies stünde in Zusammenhang mit der Untersuchung eines riesigen Kinderpornografierings. Die Festgenommenen wurden von der Polizei hauptsächlich als "gutsituiert und verheiratet" beschrieben. Ein Dutzend von ihnen sollte bald tot aufgefunden werden - angeblich durch Selbstmord.

Im Juni schrieb der News Telegraph, daß in der Woche zuvor 800 Wohnungen durchsucht und 204 Verdächtige festgenommen worden seien. Unter den Inhaftierten seien "mehr als 30 Lehrer ... und etliche Priester," und auch der Vizebürgermeister der Stadt Saint Mihiel. Vor Ende der Woche hatten sich vier das Leben genommen, einschließlich eines Schulrektors.

Drei Jahre später vermerkte die BBC in einem sehr knappen Bericht: "Im Prozeß gegen mehr als 60 Personen, die wegen des Besitzes von Kinderpornographie angeklagt wurden, wird jetzt die Urteilsverkündung erwartet." Ein Richter behauptete, das Anschauen der Beweisvideos würde bei ihm "schwere Übelkeit verursachen".

Das bekannte Lied erklang bald wieder: den französischen Gerichten wurde vorgeworfen, nur die leichten Ziele - die Pornokonsumenten - angegriffen zu haben, anstatt die Hersteller und Vertreiber ins Visier zu nehmen. Eine Gruppe zur Verteidigung der Rechte von Kindern behauptete, hochrangige Personen des öffentlichen Lebens wären auch von der Untersuchung betroffen, aber rechtzeitig vor Prozeßbeginn "entlastet" worden.

1998 sah die Aufdeckung eines neuen großangelegten internationalen Ringes, der in Holland und Berlin arbeitete. Die New York Times schrieb, daß Untersuchungsbeamte den Fall "ekelerregend" fanden, da "Bilder von Mißbrauch an Säuglinge und Kleinkinder durch das Internet und andere Medien vertrieben wurden". Die Polizei entdeckte "umfangreiche Unterlagen über Klienten und Zulieferer aus Ländern wie Israel, Ukraine, Großbritannien, Rußland und USA"

Der Ring flog auf, als eine der Schlüsselfiguren in Italien tot aufgefunden wurde, ermordet von einem weiteren Gruppenmitglied - so der Irish Times. Seine Wohnung im niederländischen Zandvoort enthielt "Tausende auf Datenträgern gespeicherten Digitalbildern, ... sowie hunderte von Adressen, vermutlich von Lieferanten und Kunden." Der New York Times zufolge schockierten die Bilder sogar abgehärteten Veteranen von Untersuchungen über Sexualverbrechen. Einer davon sagte, er wäre "sprachlos ", es sähe aus, als würden die Täter "nicht mit Menschen sondern mit Gegenständen hantieren."

September 1998 flog ein weiterer Ring auf, den die BBC als "noch größer und bedrohlicher" einstufte, ein Netzwerk namens Wonderland - zu Ehren des berühmten Kinderbuches "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll. Carroll war für seine Vorliebe für minderjährige Jungen und Mädchen wohlbekannt und wird jetzt zum Schutzheiligen der internationalen Pädophilenszene stilisiert.

Über die Jahre war man bemüht, Carrolls pädophile Neigungen zu vertuschen, obwohl auch in den stark bereinigten Eintragungen moderner Enzyklopädien die Wahrheit unübersehbar ist. Encarta von Microsoft beschreibt ihn als "immer mit Kindern, besonders kleinen Mädchen befreundet, schrieb er Tausende von Briefen an sie" auch "gelangte er zusätzlich zum Ruhm als Amateurfotograf. Die meisten seiner Porträts stellen kostümierte, aber auch nackte Kinder in verschiedenen Posen dar."

Die Encyclopaedia Britannica sagt uns, daß Carroll sein Hobby 1888 plötzlich aufgab, streitet aber ab, daß er diese Entscheidung "wegen unreiner Beweggründe bezüglich der Aktmotive" traf. Britannica vermerkt auch, daß Carroll, der mit wenigen Außenkontakten aufwuchs, und an der Wintersonnenwende 1861 (ein okkultem Fest) zum Diakon der anglikanischen Kirche ernannt wurde, für gewöhnlich das Interesse an seinen kindlichen Freunden verlor, wenn sie 12 Jahre alt wurden.

Teil I hier weiterlesen

Auszug aus dem Buch mit dem vielsagenden Titel "Sie werden belogen".
Nicht autorisierte Übersetzung
Glenys

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