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Die Pädophilokratie
Aus Brüssel....
David McGowan
August 2000
Die BBC berichtete im Juni 1999, daß zwei nicht genannte Deutsche angeklagt seien, "in Deutschland, Polen und Tschechien, einen Kinderpornografiering aufgezogen zu haben". Die Beiden, zusammen mit mindestens elf noch nicht angeklagten Komplizen hätten "seit 1993 Videoaufnahmen von den Gruppenmitgliedern beim sexuellen Mißbrauch der 3 bis 4 Jahre alten Kinder gemacht."
Eine große aber nicht näher beschriebene Menge "Videos, Photomaterial und CD-Roms mit Kinderpornographie wurde konfisziert". Auch wurde eine mögliche Verbindung zum Fall Dutroux aufgedeckt: "Fälle sind bekannt, bei dem slowakische Kinder zum Zwecke der pornographischen Filmherstellung nach Wien gebracht wurden. Der Belgier Dutroux war ein regelmäßiger Besucher in einer slowakischen Stadt."
1996 berichtete die BBC kurz über einen Fall, der in der englischsprachigen Presse sonst fast unbemerkt blieb: "Mexikanische Polizisten zerschlugen im Urlaubsort Acapulco einen internationalen Kinderpornografiering, der angeblich mindestens 4000 Klienten in den USA hatte." Ein UN-Botschafter, der den Fall untersuchte, sagte "es waren zum Teil Säuglinge betroffen von weniger als einem Monat."
Am 29. September berichtete die Irish Times, acht Personen seien in Italien und drei weitere in Rußland verhaftet worden, während 1700 weitere Personen in Italien wegen ihrer Verbindungen mit einem neu ans Licht gekommenen Pädophilennetzwerk überprüft wurden. Die Bilder, die von diesem Netzwerk gehandelt würden fielen in "verschiedenen Kategorien ... die Grausamsten, so die Polizei, hatten die Tarnbezeichnung "Necros Pedo", und zeigten Kinder, die vergewaltigt und zum Tode gefoltert wurde."
Und so kommen wir zum herben Thema "Snuff-Filme", von den wir alle wissen, daß es sie nicht wirklich gibt. Erst Februar 1999 beruhigte die New York Post seine Leser: "Snuff-Filme sind bloß ein moderner Großstadtmythos. Wie entsteht so was? Wir wissen es nicht." Leider existieren sie wirklich, und zwar so lange wie es den Film gibt, obwohl sie viele Namen gehabt haben.
Der Post zufolge entstand der Begriff "Snuff" während dem Charles Manson Fall, als in der Presse berichtet wurde, die "Family" habe ihre brutalsten Morde zusätzlich gefilmt. Einer anderen Meinung zufolge entstand der Begriff, als ein Berichterstatter 1976 ein Wort für die Verfilmung von Vergewaltigungen mit anschließendem Mord prägte.
Kurz danach, wie Carl Raschke schreibt, stellte die Texas House Sonderkommission im Rahmen einer Untersuchung über das organisierte Verbrechen fest, daß in Mexiko "Sklavenversteigerungen" von 16 bis 17-jährigen Jungen routinemäßig abgehalten wurden. Manche der Jungen waren für brutale "Snuff-" oder "Slashermovies" bestimmt. Raschke zitiert auch einen Bericht von US-Psychiatriemitarbeiter, die behaupten, ein Kind aus Mexiko könne "innerhalb kürzester Zeit verpackt, geliefert und verkauft werden, überall im US-Inland." Davon "werden viele lediglich zum töten gekauft." In "Enslaved" schreibt Gordon Thomas, daß "zu Anfang des Jahres 1991 das britische Scotland Yard die Ermittlungen aufgenommen hatten, die Meldungen über den Tod von bis zu 20 Kindern vor laufender Kamera, und dem anschließenden Verkauf der Snuff-Videos in ganz Europa im Jahr davor betrafen."
In einem Bericht des Guardians über den italienischen Fall wurde die Existenz von Snuff-Filmen bestätigt. Die Polizei hat ein riesiges internationales Pädophilennetzwerk aufgedeckt, das gewalttätige Kinderpornografievideos an Abnehmer in Italien, USA und Deutschland vertreibt ... Polizeikräfte versuchen 5000 Leute zu identifizieren, die vermutlich versucht haben, die Videos mit Szenen von Folter und Mord an Kindern zu kaufen."
Ein Nachtrag der UK-Zeitung The Independent im November 2000 bestätigte, daß das konfiszierte Filmmaterial tatsächlich Snuff-Videos von Kindern enthielt: "Untersuchungsbeamte sammelten mit wachsendem Entsetzen Bilder von mehr als 2000 Kindern, die vor laufenden Kameras mißbraucht, gefoltert und getötet wurden." Zu diesem Zeitpunkt waren schon fast 1500 Personen angeklagt worden, aber nicht, wie die Guardian anmerkte: "die Hochrangigen, die vermutlich eine eigene "Pädophilenlobby" bilden."
Auszug aus dem Buch mit dem vielsagenden Titel "Sie werden belogen".
Nicht autorisierte Übersetzung
Glenys

