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John F. Grabenstätter

John F. Grabenstätter

25. August 1997

BASEL Die fettigen Haare kleben an seinem Kopf. Den Mund versteckt er hinter einem grossen Schnauz. Sein Blick ist eiskalt. So sieht der Mann aus, der mit Kinderpornos das grosse Geld machen wollte und in den USA in eine Falle tappte.

Jean François Grabenstetter (52) aus Basel.

Arbeitslos, verheiratet mit der halb so alten Thailänderin Xxxxxx*, Vater eines zweijährigen Töchterchens. 250 CD-ROMs mit 98 000 Kinderporno-Bildern der übelsten Art wollte Grabenstetter in den USA zwei als Pornohändlern getarnten Agenten verkaufen, als er geschnappt wurde. Aber vieles deutet darauf hin, dass Grabenstetter weit Schlimmeres machte, als nur mit Kinderpornos zu handeln. Die Basler Staatsanwaltschaft muss der Frage nachgehen, ob Grabenstetter selber Kinderpornos herstellte. Und wohin brachte er sein zweijähriges Töchterchen Xxxxxx*, wenn er jeweils spät nachts das Haus verliess? Verhökerte er sein eigenes Kind an andere Perverslinge? Die US-Behörden sind überzeugt, dass Grabenstetter seine Tochter ebenfalls missbrauchte. In Basel hatte Grabenstetter keinen guten Ruf. An seiner letzten Stelle bei einer Metallbaufirma wurde er gefeuert. Bei Kollegen prahlte er, er werde jetzt selbständiger Unternehmer mit Aufträgen aus dem Internet. Damit könne man leicht 20 000 bis 50 000 Franken im Monat verdienen. Auch die Nachbarn wunderten sich über den Lebensstil des immer ungepflegten, aber grossspurig auftretenden Mannes, der so gar nicht zu seiner zartgliedrigen thailändischen Frau passte. Gemeinsam verkehrten sie in den thailändischen Restaurants Basels. Dort spielte Grabenstetter den Grosszügigen. «Meist übernahm er die Zeche. 500 oder 600 Franken schienen für ihn ein Pappenstiel», sagen Freunde. Franz S.*ebenfalls mit einer Thailänderin verheiratet, war eine Zeitlang befreundet mit Grabenstetter, bis ihm dieser vor gut zwei Jahren am Computer widerliche Kinderporno-Bilder zeigte. S. regt sich fürchterlich auf, dass Grabenstetter nicht schon früher das Handwerk gelegt wurde. Er selber gab einem befreundeten Polizisten die Informationen weiter. Aber dieser winkte ab: Ohne handfeste Beweise könne man nichts machen.

* Name geändert

Pressemeldung

BASEL -The greasy hair splice at his head. The mouth is hiden behind a big moustache. His eyes have an icy glance. The man, that wanted to make big money with childporn and trapped in a trap in the USA, looked like this.

Jean Francois Grabenstetter (52) from Basel

Out of work, married with the woman from Thailand, who is half as old has he is, father of a two-year-old daughter. Grabenstetter tried to sell 250 CD-Roms with 98.000 childporn-illustrations of the evilst kind to two as childporn-traders masked agents, as he was caught. But many things indicate, that Grabenstetter has done much more evil things as trading with childporn. The prosecuting attorneys of Basel has to go into the matter, if Grabenstetter has produced childporn himself. And where did he bring his two-year-old daughter Xxxxxx*, when he left the house lately? Did he rent his own child to other perverts? The US-government agencies are confidented that Grabenstetter abused his daughter, too.

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