Dienstag, 06, Mai 2008
Wie Josef Fritzl die Behörden täuschte
Von Mathieu von Rohr
Ein durchtriebener Verbrecher, gutgläubige Behörden - Josef Fritzl hatte leichtes Spiel. Niemand wurde stutzig, als der Inzest-Täter drei seiner im Verlies gezeugten Kinder offiziell zu sich nahm. Amtsakten belegen: Die Jugendwohlfahrt begleitete Fritzls Machenschaften verständnisvoll.
Amstetten - Der Mann, der am 19. Mai 1993 bei der Jugendwohlfahrt in Amstetten vorsprach, ist heute weltberühmt, bekannt als Meister der Täuschung, als vermutlicher Täter in einem der ungeheuerlichsten Verbrechen der vergangenen Jahrzehnte.
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