Donnerstag, 09, April 2009
Waldarbeiter fanden ihre sterblichen Überreste im Wald
Traurige Gewissheit: Die seit zehn Jahren vermisste Melanie Frank aus Wiesbaden ist tot.
Im vergangenen August in einem Wald gefundene Skelett-Teile konnten jetzt dem damals 13 Jahre alten Mädchen zugeordnet werden, wie das hessische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Wiesbaden mitteilten.
Waldarbeiter des Forstamtes Simmern fanden den Schädel und einen Oberschenkelknochen damals im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz.
Nach dem Fund des Schädels durchkämmten Polizisten das Waldgebiet. Dabei fanden sie auch den Knochen. Zurzeit sucht die Polizei nach weiteren sterblichen Überresten in dem Waldgebiet.
Das Kind war im Juni 1999 letztmals lebend gesehen worden. Zeugen hatten die 13-Jährige am 16. Juni 1999 zuletzt an einem Zigarettenautomaten in Wiesbaden-Klarenthal gesehen.
Die Polizei hatte 370 Freunde, Nachbarn und Schulkameraden auf der Suche nach Melanie Frank vernommen.
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