Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

Dienstag, 23, September 2008

Vorschläge für eine neue, erweiterte Agenda des Kinderschutzes

Die bestehende Agenda des Kinderschutzes, die u.a. auf eine Partizipation der Adressat(inn)en am Hilfeprozess und eine multiprofessionelle Kooperation ausgerichtet ist, sollte Professor Matthias Müller zufolge um folgende Aspekte erweitert werden:
Die Sicht der Klienten sollte differenziert erforscht werden. Wie haben die Klienten die Gefährdungssituationen und die Kinderschutzarbeit erlebt?
Es sollte in Bezug auf die Jugendlichen die Frage beantwortet werden: In welchen Konstellationen ist es bei den Zehn- bis Sechszehnjährigen angemessen, überhaupt von Vernachlässigung zu sprechen?
Das Verständnis und die Indikatoren von Selbstgefährdungen sollten geklärt werden.
Es sollte verstärkt in den Blick genommen werden, wie groß der Anteil der Organisationen der einzelnen Funktionsbereiche (z.B. der Schule) an der Gefährdung der Zehn- bis Sechszehnjährigen ist.
Die Aktivitäten bzw. Zugänge der Professionen sollten so gestaltet werden, dass Kontakte zu den jungen Menschen, zu denen der Kontakt abgerissen ist, wieder möglich werden.

Die Kinderschutz-Zentren
Dr. Timo Müller
Fachreferent
Bonner Str. 145
50968 Köln
Tel.: (0221) 56 975 3
Fax: (0221) 56 97 5 - 50
Internet : http://www.kinderschutz-zentren.org

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Gepostet von am 09/23 um 05:23 PM

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