Montag, 12, Mai 2003
Suche nach dem Mörder von Maria Juhl
Am Freitag startete der erste DNA-Massentest in Sachsen-Anhalt. Damit soll der Mörder der siebenjährigen Maria Juhl aus Haldensleben gefunden werden, 2600 Männer, die bis 4. November 1995 in Haldensleben, Hundisburg, Bebertal und Emden wohnten oder noch dort wohnen, sind zum Speicheltest aufgerufen. Das Mädchen fiel im November 1995 einem Gewaltverbrechen zum Opfer. Sie wurde zunächst sexuell missbraucht und dann getötet. Ihre Leiche wurde in der Nähe des Ortes Bebertal gefunden. Der Test beginnt nach Polizeiangaben so spät, weil erst seit dem Frühjahr 2000 eine neue Methode zur Typisierung von DNA-Material entwickelt wurde. Jetzt können die DNA-Profile von Vergleichspersonen mit dem genetischen Fingerabdruck einer verwertbaren Spur verglichen werden.
12.05.2003 Ster
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