Montag, 07, Mai 2007
Staatsanwalt ermittelt wegen Sex mit virtuellen Kindern
Von Christian Stöcker
In der virtuellen Welt “Second Life” finden immer neue sexuelle Abseitigkeiten ihre Anhänger. Jetzt hat erstmals eine deutsche Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen Verbreitung von Kinderpornografie eingeleitet.
Unter den Nutzern von “Second Life” ist es ein offenes Geheimnis: Zwar dürfen Minderjährige offiziell nicht in die virtuelle Welt einsteigen, aber erwachsene Spieler können sich Avatare, also Spielfiguren zulegen, die jede beliebige Form haben - auch die eines Kindes. “Age Play” wird im internen Jargon die abseitige Praxis genannt, bei der sich Erwachsene mit Kinderavataren anderen Erwachsenen als virtuelle Sexualpartner zur Verfügung stellen.
Quelle
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