Mittwoch, 18, März 2009
Ruhestand für Soko-Chef Uwe Matthias könnte nun früher als erwartet kommen
Leipzig. Der Chefermittler im Mordfall Michelle könnte sich jetzt doch eher zur Ruhe setzen als erwartet. Mitte Februar hatte das sächsische Innenministerium enschieden, dass Kriminaldirektor Uwe Matthias seine Dienstzeit um ein halbes Jahr verlängern darf. Diese Ausnahmeregelung hat bis Ende September Gültigkeit.
Normalerweise wäre der Leipziger Kripo-Chef Ende Februar in den Ruhestand verabschiedet worden. Der 60-Jährige hätte nach fast vier Jahrzehnten bei der Polizei das Ende seiner Dienstzeit erreicht und müsste laut Beamtendienstrecht in den Pension gehen. Doch Matthias wollte nicht aufhören, so lange er nicht den Mörder der kleinen Michelle gefasst hat.
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