Samstag, 05, Mai 2007
Polizei setzt bei Kinderporno-Jagd auf private Dienstleister
Landeskriminalämter in Berlin und Bayern lagern im Kampf gegen Kinderpornographie angesichts der zunehmenden Datenmassen auf beschlagnahmten PCs die technische Erstauswertung von Festplatten verstärkt an Dienstleister aus der Wirtschaft aus. Mit den immer umfangreicher gefüllten Harddisks “läuft uns die Arbeit über”, begründete Heinz Jankowiak, Chef der Abteilung 1 beim Landeskriminalamt Berlin (LKA), diesen Vorstoß zum Einsatz privater Hilfssheriffs gegenüber der taz. “Wer früher 100 Bilder hatte, hat heute 8 Gigabyte.” Man habe daher in einem Pilotprojekt zwei private Firmen, deren Mitarbeiter speziell geschult worden seien, mit der Überprüfung beschlagnahmter Festplatten beauftragt. Für die weitere strafrechtliche Beurteilung bleibe das LKA zuständig, versichert Jankowiak. Übernomen habe man diesen Weg, den auch bei DNA- oder Drogenanalysen zum Teil ähnlich eingesetzt werde, aus Bayern. Dort würde schon seit längerem so verfahren
Quelle
Dieser Eintrag wurde 293 mal gelesen.
Next entry: Haftstrafe für Mann wegen sexuellen Missbrauchs seiner Töchter
Previous entry: Jagd auf Kinderpornos wird Privatsache

