Mittwoch, 22, Oktober 2003
Peggy-Prozess: Gericht sieht keine unzulässigen Vernehmungsmethoden
Hof (ddp-bay). Es sind beklemmende Minuten im Hofer Gerichtssaal. Ein Polizist berichtet heute, wie der Angeklagte die letzten Minuten im Leben der kleinen Peggy Knobloch aus dem oberfränkischen Lichtenberg schilderte: «Sie hat geschrien. Da habe ich gefürchtet, dass meine Eltern was merken. Sie haben mir doch verboten, mit kleinen Kindern in den Wald zu gehen. Da wäre ich der Angeschissene gewesen.» Stoisch blickt Ulvi K. ins Leere. Peggys Mutter Susanne Knobloch schluchzt. Den ganzen Vormittag hat sie den Aushilfskellner mit ihren Blicken fixiert. Doch jetzt hält sie seinen Anblick nicht mehr aus.
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