Dienstag, 23, Januar 2001
Online-Internet-Ratgeber für Eltern und Kinder
Frankfurt/M. 23.01.2001;
Mehr als zwei Millionen Kinder in Deutschland surfen im Internet. Sie vor nicht kindergerechten Inhalten zu schützen - wie Eltern es gerne hätten - ist nicht einfach. Jetzt wird ein Portal für Internetkompetenz entwickelt, dass Eltern und Kindern Informationen über den sicheren Umgang mit dem Internet zur Verfügung stellen und so deren Internetkompetenz stärken soll.
“Eltern in Deutschland und Europa vermissen eine Anlaufstelle für Beratung in allen Internet-Fragen. Der Bedarf an Angeboten zur Stärkung der Internetkompetenz bei Eltern und Kindern ist unumstritten groß und sinkt keineswegs mit der Internetnutzung”, sagt Dr. Ingrid Hamm, Leiterin des Medienbereichs der Bertelsmann Stiftung.
Die Bertelsmann Stiftung ist eine der Träger/innen des Projektes “Internet-ABC”: Portal für Internetkompetenz, Kooperationspartnerinnen sind die Heinz Nixdorf Stiftung und die Landesanstalt für Rundfunk Nordrhein-Westfalen (LfR). Ziel der
“unabhängigen” Plattform ist es, die Medienkompetenz zu fördern. Das Portal soll zu Beginn des Schuljahrs 2001/ 2002 online gehen.
Das “Internet-ABC” richtet sich einerseits an Eltern, Pädagog/innen und Lehrkräfte sowie an Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Während bei dem Angebot für die Erwachsenen Information im Vordergrund stehen sollen, wird bei dem Angebot für die jungen Surfer/innen Wert auf einen eher spielerischen Zugang und medienpädagogischen Akzent gelegt.
Darüber hinaus versteht sich “Internet-ABC” als Koordinierungszentrale für bereits bestehende Medienkompetenz- Angebote.
Die inhaltliche Ausarbeitung verantwortet ein Redaktionsteam, dass von Rdakteur/innen der Zeitschrift “Eltern” unterstützt wird. Die grafische Umsetzung des Gesamtkonzepts übernimmt die Hamburger Multimedia-Agentur Elephant Seven.
Um das “Internet-ABC” leicht zugänglich zu machen, laden die Projektträgerinnen Internet-Portale, kommerzielle Internet-Service-Provider, Kinderschutzorganisationen, Bildungseinrichtungen und Regierungsstellen ein, an der Plattform mitzuwirken. (wt-san)
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