Freitag, 25, Juli 2008
Online-Auktionen bringen Geldregen für Charity-Projekte
Mehr Einnahmen in kürzerer Zeit
Schnelles Geld über Charity-Auktionen im Netz (Foto: pixelio.de)
New York/San Francisco (pte/24.07.2008/13:39) - Nonprofit-Organisationen kurbeln ihre Einnahmen für Charity-Projekte zunehmend über Online-Auktionen an. Während traditionelle Versteigerungen oder Spendenaktionen oft nur schleppend Geld für den guten Zweck einbringen, lässt sich im Netz in kurzer Zeit offenbar deutlich mehr bewegen. Normalerweise habe es rund sechs Monate gedauert, um einen Betrag von 100.000 Dollar für die Organisation heranzuschaffen, sagt Cynthia Thomashow, Chefin des New Hampshire Center for Environmental Education http://www.uri.edu. Über eine Online-Charity-Plattorm im Netz könne die Summe nun binnen eines Monats eingenommen werden. “Das hat unser Leben verändert. Es ist ein schneller und effizienter Weg, um ein Budget zu generieren”, so Thomashow gegenüber BusinessWeek.
Vor allem mit Raritäten oder gespendeten Objekten von Prominenten kann laut den Nonprofit-Organisationen bei Online-Versteigerungen eine Menge Geld gemacht werden. Wie Erhebungen der weltweit größten Online-Auktionsplattformen, darunter auch eBay, belegen, wurden inzwischen mindestens 250 Mio. Dollar mit Charity-Versteigerungen auf den Portalen eingenommen. Allein eBay, das selbst mit dem Sozial-Projekt Giving Works aktiv ist (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=080521031), hat seit 1999 rund 150 Mio. Dollar für den guten Zweck aufgebracht.
Grundsätzlich eignet sich nahezu alles, um im Zuge eines Charity-Projekts versteigert zu werden. Die Casino-Seite Goldenpalace.com hat zum Beispiel eine Auktion gewonnen, deren Höchstbietender einer neuen Affenart, die von der Wildlife Conservation Society in Bolivien entdeckt wurde, einen Namen geben durfte. Allerdings zeigen sich manche Auktionsportale nicht ganz uneigennützig und streifen einen prozentualen Anteil der erzielten Versteigerungssummen ein. Das von dem Fundraising-Unternehmen CMarket http://www.cmarket.com betriebene Charity-Auktionsportal BiddingforGood.com etwa behält in der Regel neun Prozent des jeweiligen Erlöses für sich ein.
Zwar werden bislang noch mehr Spendengelder in der Offline-Welt generiert, doch die Internet-Auktionen bringen neben schnellem Geld auch eine Menge an breiter Aufmerksamkeit. Abgesehen von den Auktionen versuchen die Nonprofit-Organisationen außerdem auch immer mehr in die Welt der Social Networks vorzudringen und dort neue Einnahmequellen zu erschließen. Gleichzeitig werden von den Menschen Online-Spendenplattformen stärker genutzt. Obwohl der Großteil noch über traditionelle Wege fließt, liegen Online-Spenden im Aufwärtstrend (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=080704037). Um das Thema Spenden im Internet und den Zugang der Menschen dazu genauer zu beleuchten, hat pressetext zuletzt in Zusammenarbeit mit der Plattform sei-sozial.net unter http://www.pressetext.de/sei-sozial-umfrage eine Umfrage gestartet. (Ende)
Aussender: pressetext.austria
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=080724018
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