Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

Dienstag, 04, August 1998

Neuwieder Internet-Team wertet 40.000 Dateien aus

Keine Spur zu Kinderporno-Bande
Koblenz/Neuwied Vom Kinderpornofall von Niederbreitbach führt bislang keine Spur zur Kinderschänder-Bande im holländischen Zandvoort. Das berichtet die Koblenzer Staatsanwaltschaft, die jetzt eine Arbeitsgruppe von Internet-Experten bei der Kriminalpolizei Neuwied installiert hat.

Das von Bundes- und Landeskriminalamt unterstützte Team wertet 40.000 Bilddateien mit Pornomaterial aus, die sie bei dem verhafteten Familienvater (39) gefunden wurden. Der Mann hat gestanden, seinen heute zwölfjährigen Sohn (12) eineinhalb Jahre mißbraucht zu haben. Aber seine pornographischen Fotos will er nur auf den eigenen Computer gespielt haben. Verbreitet habe sie dann aber ein anderer - so seine Version. Internet-Experten halten es auf Anfrage unserer Zeitung für unwahrscheinlich, daß dies ohne Mitwissen des PC-Besitzers möglich ist.

Provider durchsucht
Die Staatsanwaltschaft durchsuchte Geschäftsräume des Providers, über den sich er Mann den Internet-Zugang beschaffte und eine News-Group als “Tauschbörse für kinderpornographisches Material” nutzen konnte. Das unverdächtige Unternehmen habe iese News-Group jetzt gesperrt.

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Gepostet von am 08/04 um 12:56 PM

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