Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

Dienstag, 01, August 2006

Nerven und Muskeln verarbeiten Informationen durch elektrische und chemische Signale

Mit unterschiedlichen Analysemethoden lassen sich diese Signalübertragungen messen. Welche Bereiche im Gehirn aktiv sind, kann der Neurologe im Kernspintomografen beobachten.Erste Versuche mit FreiwilligenProf. Markowitsch lässt sich von einer Testperson wahre und erfundene Geschichten erzählen und notiert sich zu allen Geschichten Stichworte. Was passiert im Gehirn, wenn die Testperson an die einzelnen Geschichten denkt? Im Kernspintomografen wird die Testperson dazu befragt. Mit einem Stichwort ruft ihr Prof. Markowisch die einzelnen Geschichten in Erinnerung. Sobald die Testperson das Stichwort hört, soll sie 30 Sekunden lang intensiv an das jeweilige Erlebnis denken. Ob es sich dabei um eine wahre oder um eine erlogene Geschichte handelt, weiß Prof. Markowisch bis dahin noch nicht.Prof. Markowitsch beobacht, welche Regionen des Gehirns während seiner Befragung aktiv sind. Die ersten Ergebnisse sind beeindruckend. Denkt die Testperson an eine Begebenheit, die sie tatsächlich erlebt hat, sind bestimmte Regionen im Frontalhirn aktiv. Bei einer Lügengeschichte dagegen arbeiten Bereiche im hinteren Teil des Gehirns. Ob der neurologische Lügendetektor einmal so zuverlässig sein wird, dass Gerichte sich bei ihrem Urteil darauf verlassen, kann heute noch niemand sagen.

von Bärbel Scheele, Claudia Ruby, Birgit Thater

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Gepostet von am 08/01 um 06:46 AM

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