Mittwoch, 16, Mai 2007
MySpace sperrt Tausende Seiten - behält Daten aber für sich
Die Profilseiten Tausender Sexualstraftäter bei MySpace werden gerade gelöscht, nachdem US-Staatsanwälte ein Ultimatum gestellt hatten. Doch die Daten der vorbestraften Nutzer weitergeben will die Firma nicht: Das verhindere die Rechtslage.
Der Ton in der Diskussion um die Identifizierung registrierter Sexualstraftäter bei MySpace verschärft sich. Am Dienstag hatten acht Generalstaatsanwälte und Justizminister verschiedener Bundesstaaten in einem offenen Brief an MySpace die Herausgabe entsprechender Daten eingefordert. Sie gaben dem Unternehmen eine Frist bis zum 29. Mai, die Kundendaten registrierter Sexualstraftäter herauszugeben und zu erklären, wie es mit deren Profilseiten umzugehen und der Polizei bei deren Arbeit zu helfen gedenke.
Quelle
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