Mittwoch, 16, Mai 2007
MySpace gibt Daten von Sexualstraftätern nicht ohne weiteres heraus
Der Betreiber der Social-Networking-Website MySpace ist nicht bereit, den Aufforderungen von acht Justizministern von US-Bundesstaaten zur Übergabe von Namen und Profilen von Nutzern, die als Sexualstraftäter bekannt sind, ohne gesetzliche Grundlage nachzukommen. Das Unternehmen führt den Electronic Communications Privacy Act an, laut dem die Herausgabe von persönlichen Daten eine gerichtliche Anordnung oder einen Durchsuchungsbefehl erfordere, heißt es in US-Medien. Die Justizminister der US-Bundesstaaten Pennsylvania, Connecticut, Georgia, Idaho, Mississippi, New Hampshire, North Carolina und Ohio hatten MySpace eine Frist bis zum 29. Mai eingeräumt, bis zu der das Unternehmen die Zahl der Sexualstraftäter bekannt geben soll und welche Maßnahmen ergriffen werden, um sie von der Community fernzuhalten.
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