Samstag, 19, Februar 2005
Münchner Jugendamt bestreitet Versäumnisse
München (ddp-bay). Im Fall des Sexualmords an einem neunjährigen Schüler in München streitet das Jugendamt der Stadt eigene Versäumnisse ab. Eine Sprecherin bestätigte am Samstag im Bayerischen Rundfunk zwar, ihre Behörde sei im Januar von der Bewährungshelferin des mutmaßlichen Täters darüber informiert worden, dass dieser Kontakt zu dem Jungen habe. Die ebenfalls informierte Mutter des Neunjährigen habe aber Hilfe abgelehnt, betonte die Sprecherin. Sie frage sich, warum der Mann trotz Missachtung der Bewährungsauflagen so lange auf freiem Fuß geblieben sei, fügte sie hinzu.
Samstag 19. Februar 2005, 11:41 Uhr
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