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Montag, 20, März 2000

Marc Dutroux in Belgien vor Gericht

Verhandlung um Haftausbruch auf Mai vertagt - Prozess um Entführungen nächstes JahrIn Neufchateau hat am Montag der Prozess gegen den belgischen Kinderschänder Marc Dutroux begonnen. Die Verhandlung um den vorübergehenden Ausbruch des 43-Jährigen aus der Haft ist kurz nach Beginn auf den 22. Mai vertagt worden.Der Prozess wegen Entführung und Missbrauchs von sechs Mädchen, von denen vier in der Gefangenschaft starben, beginnt voraussichtlich erst im kommenden Jahr.ANSCHULDIGUNGEN ZURÜCKGEWIESENZum Auftakt des Prozesses am Montag wies Dutroux alle Anschuldigungen entschieden zurück.

Er ist angeklagt, bei der Flucht am 23. April vergangenen Jahres aus dem Justizpalast von Neufchateau einen Gendarmen verletzt, einem die Dienstpistole geraubt und einem Autofahrer mit vorgehaltener Waffe das Auto gestohlen zu haben. Dutroux sagte, er habe keinen der Gendarmen berührt, und der Autobesitzer habe ihm das Fahrzeug freiwillig gegeben. Der Angeklagte trat provokativ auf und unterbrach die Richterin mehrmals.In dem Fluchtprozess drohen ihm bis zu zehn Jahren Haft. Dutroux hatte seine Flucht mit den harten Haftbedingungen begründet. Er sitzt seit fast vier Jahren im Gefängnis. Wegen der Flucht des angeblich bestbewachten Häftling Belgiens waren damals der Innen- und der Justizminister zurückgetreten.

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Gepostet von am 03/20 um 04:58 PM

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