Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

Montag, 18, Juni 2007

Liebe Interessierte

ich habe im Jahr 1989 (wie in meinem aktuellen Sachbuch dokumentiert und durch Zeugen - wie u.a. Dr. Peter Day, Prof. Dr. Klaus Peter Muthig - verifizierbar) die Unwörter “Pädophilie”, Pädophile” usw. ersetzt durch:

Zunächst “Pädocrimie”, Pädocrime” usw. - also ein griechisches Präfix mit einem lateinischen Suffix kombiniert.

Der Zweck:
Taten und Täter beim Wort zu nennen (Gewalt gegen Kinder - und eben nicht “Liebe”).

Der Einfachheit halber schuf ich wenig später die Begriffe “Pädokriminalität”, “Pädokriminelle” usf.

Wenn Sie u.a. bei http://www.google.de nach diesen Begriffen suchen, werden Sie eine Fülle an Beiträgen finden!

Es hat mich selbst überrascht und zugleich sehr erfreut, denn Sprache ist - wie wir Menschen - lebendig. Das ist die gute Botschaft.

Meine Idee ist nun, ob nicht eine Arbeit (sei es ein Fachreferat, eine Magister- oder Diplomarbeit) an einer Uni oder FH angeregt werden könnte, um diesen “Sprachwandel” zu dokumentieren und zu interpretieren? Das könnte doch spannend sein.

Was halten Sie von dieser Idee?

Wie gesagt: meine “Erfindung” war im Jahre 1989. Das sind über 1 1/2 Jahrzehnte, in denen sich in einem speziellen Gebiet ganz langsam ein Sprachwandel vollzog.

Über Feedbacks freue ich mich grin
Gerne dürfen Sie diese Mail weiter versenden.

Mit freundlichen Grüßen!
Ihre
Monika Gerstendörfer


*

Gerstendörfer, Monika: Der verlorene Kampf um die Wörter - Opferfeindliche
Sprache bei sexualisierter Gewalt. Ein Plädoyer für eine angemessenere
Sprachführung, Junfermann 2007. ISBN: 3-87387-641-8. Schnell und
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Gepostet von am 06/18 um 05:10 PM

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