Dienstag, 06, Juli 2004
Landespräventionsrat kritisiert Kürzungen bei Vorbeugung
Düsseldorf (ddp-nrw). Der Landespräventionsrat NRW kritisiert die Kürzung von öffentlichen Mitteln für die Kriminalitätsvorbeugung und fürchtet als Folge eine Zunahme von Straftaten. In Zeiten, in denen viel über die innere Sicherheit debattiert werde, könne es nicht angehen, dass Steuerausfälle die Schließung von Jugendstätten und anderer wichtiger Einrichtungen des sozialen Lebens nach sich zögen, sagte der Vorsitzende des Rates, Michael Walter, am Dienstag auf dem zweiten kriminalpräventiven Forum in Düsseldorf. In wichtigen Bereichen sei ein Viertel der Fördermittel weggefallen.
Die vernachlässigten Kinder würden bald groß, und mit ihren Problemen wachse auch die Gefahr von Straftaten, betonte er. Dies führe zu immensen Kosten im Polizei- und Justizbereich, die die Kosten für vorbeugende Maßnahmen «um ein Vielfaches» übersteigen würden. Zugleich werde die Wirkung präventiver Projekte oft zu Unrecht in Zweifel gezogen. «Unsere besonderen Bemühungen müssen schon bei Kindern und Jugendlichen, zum Beispiel in der Schule, ansetzen», mahnte Walter. (http://www.lpr.nrw.de)
http://de.news.yahoo.com/040706/336/43sy3.html
Dienstag 6. Juli 2004, 15:52 Uhr
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