Dienstag, 11, November 2008
Kritik an Jugendschutzfilter und Altersprüfsystemen
Vertreter der Wirtschaft und Medienwächter plädieren im Rahmen einer derzeit diskutierten Novelle des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) vor allem für weniger strenge Regeln bei nutzerautonomen Filtersystemen und Altersprüfsystemen. Der Großteil der Branche, die Inhalte für Erwachsene im Internet anbietet, “hat sich schlicht aus Deutschland verabschiedet”, monierte Mike Cosse, Leiter Politik bei Microsoft Deutschland, eine falsche Weichenstellung bei den hohen Anforderungen an Alterschecks. Vor allem der in der Regel erforderliche Medienbruch über das Post-Ident-Verfahren habe den Markt für Anbieter unattraktiv gemacht, sagte Cosse auf dem medien- und kommunikationspolitischen Forum des Branchenverbands Bitkom am Montag in Berlin.
Quelle
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