Dienstag, 25, Juli 2006
Kommission beginnt öffentliche Konsultation zum Jugendschutz bei der Handybenutzung
Die Europäische Kommission hat heute eine öffentliche Konsultation eingeleitet, in der es um mögliche Gefahren für Kinder und Jugendliche im Zusammenhang mit der Benutzung von Mobiltelefonen geht. Alle Beteiligten und Betroffenen wie Jugendschutz-, Eltern- und Verbraucherverbände, Netzbetreiber, Inhalteanbieter, Handy- und Netzausrüstungshersteller sowie die Regulierungsbehörden sind nun aufgefordert, bis zum 16. Oktober 2006 dazu Stellung zu nehmen.
„Mobiltelefone gehören heute zum täglichen Leben, nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Jugendliche und zunehmend auch für jüngere Kinder. Die Mobilkommunikation bietet große Chancen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Europa. Gleichzeitig muss aber der Schutz der Kinder und Jugendlichen gewährleistet sein“, erklärte Viviane Reding, die für die Informationsgesellschaft und Medien zuständige EU-Kommissarin. „Aus meiner Sicht ist der Jugendschutz im Bereich des Mobilfunks eine gemeinsame Aufgabe für alle Beteiligten: Unternehmen der Branche, Jugendschutzverbände und öffentliche Stellen. Je besser die Selbstregulierung funktioniert, desto weniger muss der Staat eingreifen.“
Quelle
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