Donnerstag, 12, Dezember 2002
HASS, SNUFF, NEKROPHILIE
Die hässliche Fratze des World Wide Web
Von Frank Patalong
Der Kannibalenmord von Rotenburg führt geradeaus in die finstersten Ecken des Internets: Menschen werden vor laufenden Kameras gefoltert, getötet und gegessen. Auch der Menschenfresser und sein Opfer fanden in den Abgründen des World Wide Web zueinander.
Es gibt Recherchen, die beginnen mit einer nackten Nachricht, von der man weiß, dass sie Menschen erschüttert. In Hessen, war gestern zu lesen, schlossen zwei Männer einen Pakt miteinander: Der eine sollte den anderen mit dessen Einverständnis ermorden und danach verspeisen. Es blieb nicht bei der Absicht. Der Täter schnitt dem Opfer zunächst den Penis ab, den er gemeinsam mit dem Opfer aß. Danach ermordete er das angeblich freiwillige Opfer vor laufender Videokamera, schnitt den Mann in Scheiben, aß von seinem Fleisch und fror den Rest ein.
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