Donnerstag, 22, Mai 2003
Geplanter Mord oder Tötung im Affekt?
Im Frankfurter Metzler-Prozess bleibt die Frage bislang offen
Frankfurt/Main (ddp). Dass er der Täter ist, steht außer Zweifel. Magnus Gäfgen hat gestanden, den Bankierssohn Jakob von Metzler im September 2002 entführt und umgebracht zu haben. Alle Indizien sprechen zudem gegen den 28-Jährigen. Aber hat Gäfgen den Tod des Jungen auch geplant? Oder musste Jakob sterben, weil der Entführer von der Gegenwehr des Elfjährigen überrascht wurde und die Nerven verlor? Diese Frage ist auch nach 10 von 14 angesetzten Prozesstagen am Frankfurter Landgericht nicht eindeutig geklärt.
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