Freitag, 21, November 2008
Forderung nach Webseiten-Sperrungen entzweit die große Koalition
Medien- und Kinderpolitiker der SPD lehnen entschieden den Vorstoß von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen ab, Internetprovider zur Blockade kinderpornographischer Inhalte zu verpflichten. Der medienpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jörg Tauss, warf der CDU-Politikerin vor, sich bei dem “ernsten Thema” in “Symbolpolitik” zu stürzen. Die geforderten Sperren würden die entsprechenden Inhalte nur vordergründig aus dem jederzeit zugänglichen Netzbereich verdrängen und seien gerade von jungen, technisch versierten Nutzern leicht zu umgehen. Auch die Kinderbeauftragte der SPD im Parlament, Marlene Rupprecht, zeigte sich skeptisch.
Quelle
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