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Montag, 28, Juni 2004

Fall Laura - Prozess gegen mutmaßlichen Kinderschänder ab 7. Juli

Neubrandenburg (ddp-nrd). Fast sieben Monate nach der Vergewaltigung der achtjährigen Laura aus Neubrandenburg beginnt in der kommenden Woche der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter. Der 19-Jährige wird beschuldigt, das Mädchen am 17. Dezember 2003 an einer Bushaltestelle in ein Gebüsch gezerrt, missbraucht und schwer verletzt zu haben. Neben den Vorwürfen der Vergewaltigung und des Kindesmissbrauchs muss sich der Beschuldigte ab 7. Juli außerdem wegen versuchten Mordes verantworten, wie das Landgericht mitteilte. Laut Anklage wollte er das Mädchen töten, um seine Tat zu vertuschen.

Die Polizei war dem 19-Jährigen durch einen großangelegten DNA-Test auf die Spur gekommen. Als er wie rund 960 andere junge Männer aus Neubrandenburg zu einem Speicheltest aufgefordert worden war, tauchte er unter. Ende Februar schließlich wurde er festgenommen. Er habe die Tat inzwischen weitgehend gestanden, sagte ein Sprecher des Landgerichts Neubrandenburg. Zur Tatzeit wohnte der Angeklagte in der Nähe der Bushaltestelle in einer betreuten Wohngemeinschaft.

Die kleine Laura war am 17. Dezember unbekleidet und völlig verstört in einem Gebüsch an der Bushaltestelle von Passanten entdeckt worden.

28.06.2004 SR


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Gepostet von am 06/28 um 01:49 AM

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