Mittwoch, 30, April 2008
Fall Josef F.: Bisher keine Hinweise auf Komplizen
Staatsanwaltschaft entkräftet Spekulationen
Das Unfassbare von Amstetten lässt die Gerüchteküche brodeln: Josef F. muss einen Komplizen gehabt haben, so die Schlussfolgerung. Doch die ist falsch, wie die Staatsanwaltschaft St. Pölten jetzt klarstellte. Es gebe keine entsprechenden Hinweise
Der 73-Jährige werde vor allem durch die Angaben seiner ältesten Tochter bei deren mehrstündiger Befragung belastet. Spekulationen über mögliche Mittäter von Josef F. gab es vor allem wegen der 300 Kilogramm schweren Stahltür, mit dem das Verlies verschlossen war. Zudem hat F. laut Medienberichten mehrere Urlaube unter anderem in Thailand verbracht, was sich mit der Frage verbindet, wie die Gefangenen diese Zeiträume überleben konnten.
Quelle
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