Mittwoch, 11, Juli 2007
Fall “Emily”: Zehn Jahre Gefängnis für Misshandlung?
Im Prozess um den sexuellen Missbrauch und die Misshandlung des dreijährigen Mädchens “Emily” aus dem niedersächsischen Großenkneten hat die Anklage zwei langjährige Haftstrafen gefordert. Der Lebensgefährte der Mutter habe das Kind mit unvorstellbarer Brutalität gequält, sagte die Oberstaatsanwältin gestern vor dem Landgericht Oldenburg. Sie forderte Freiheitsstrafen von sechs und vier Jahren. Juristischer Grund für die Splittung ist die Berücksichtigung einer Verurteilung des 31- Jährigen für einen Raub im November 2006. Die Verteidigung plädierte wegen der Misshandlung von Schutzbefohlenen für eine Freiheitsstrafe von vier Jahren. Das Urteil wird an diesem Donnerstag erwartet.
Quelle
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