Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

Montag, 23, Februar 2009

Charity-Verbände fordern Kinderporno-Sperren

Selbstregulierung in Großbritannien nicht ausreichend

London/Berlin (pte/23.02.2009/13:40) - Wohltätigkeitsverbände in Großbritannien verlangen nach einheitlichen Blockaden von Kinderporno-Webseiten. Mehrere Kinder-Charityorganisationen zeigen sich “ernsthaft besorgt” darüber, dass nach wie vor eine große Zahl an britischen Haushalten ungehindert auf Pädophilie-Seiten im Netz zugreifen kann. Zwar wurden alle Internet Service Provider (ISPs) bereits mit Ende 2007 von der Regierung dazu aufgefordert, illegale Kinderporno-Seiten zu sperren, berichtet BBC Online. Dennoch widersetzen sich einige kleinere Anbieter nach wie vor dieser Vorgabe, wodurch in Großbritannien noch immer mehr als 700.000 Haushalte direkten Zugang zu den Missbrauchsseiten haben.

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Gepostet von am 02/23 um 10:18 PM
  1. Kommentar:
    Abgesehen von der Tatsache, dass die nahezu ausschließliche Konzentration auf das WWW völlig unverständlich ist (Usenet, Newsgroups etc.pp. müssen da endlich in Angriff genommen werden! Wir berichteten bereits);

    Kann ich die Politik nicht verstehen. Wie können die so mit sich umspringen lassen?

    Die Ausreden der Provider sind scheinheilig (nicht effektiv genug, zu teuer, zu aufwändig).
    Fakt ist doch, dass man bei Kenntnis solch schwerer Straftaten handeln muss! Also haben die Provider da weder „selbst zu regulieren“ noch irgendwas zu bestimmen. Hier wäre der Staat bzw. eine Staatsanwaltschaft gefragt, die den Providern sagt, was sie tun haben.
    Basta.

    Die Forderung nach „weiter gehenden Maßnahmen, die grundsätzlich die Kinder-Folter-Mafia“ bekämpfen, ist ja richtig. Nur: an einem Ende MUSS man doch mal anfangen! Man darf diese Forderung nicht als Ausrede für Nicht-Handeln anwenden.

    Vor ca. 15 Jahren hat unsereins gefordert, dass Kinder zumindest den Stellenwert eines Mercedes, Porsche oder BMW erhalten. Denn im Netz gibt es mehr Infos über geklaute Autos als über gequälte oder verschwundene Kinder.

    Zynisch? Gut, dann stelle man sich bitte einmal vor, was geschehen würde, wenn man mit der Problematik geklauter Edelautos genau so verfahren würde, wie mit gequälten Kindern: Selbstregulierung, Suche nicht effektiv genug und zu teuer..

    Von wegen! Hier gibt es konzertierte Aktivitäten ohne Ende. DAS ist zynisch.

    Provider, die sich verweigern, sind Mittäter. Und Mittätern ist ebenso das Handwerk zu legen, wie den sog. Haupttätern. Denn: die Kinderfolter-Mafia ist ein System, in dem auch die Provider mitfunktionieren; wie ein Rad, das ins andere greift…

    Tipp: Nochmals unseren Bericht von 1999 zur CompuServe-Affäre lesen! Es lohnt sich.

    Hier:
    http://www.lobby-fuer-menschenrechte.de/CompuServe.php

    Posted by  on  03/20  at  03:10 PM
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