Mittwoch, 21, November 2007
BKA-Herbsttagung beleuchtet die dunkle Seite des Netzes
Auf der Herbsttagung des Bundeskriminalamts zum Tatort Internet wurde nicht nur die Position der Polizei zum Internet beleuchtet, die BKA-Chef Ziercke vortragen konnte. Mehrere Referate erläuterten die Nutzung des Netzes durch Terroristen. Am Anfang der “Expertenanhörungen” gab der Kommunikationswissenschaftler Gabriel Weimann von der Universität Haifa einen Überblick über islamistische Websites. Weimann beobachtet in einem Langzeitprojekt seit 10 Jahren die Kommunikation islamistischer Gruppen. Gab es 1998 nur 12 Webseiten mit radikal islamistischen Inhalten, konnte seine Forschungsgruppe 2003 bereits 2.650 Webangebote zählen. Heute sollen es über 5.860 Seiten sein, die vor allem der Propaganda und dem Einsammeln von Geldmitteln dienen sollen.
Quelle
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