Mittwoch, 26, November 2008
Angestellte im Kinder- und Jugendbereich stärker überprüfen
Passau. (ddp). Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat angekündigt, dass Personen, die in kinder- und jugendnahen Berufen arbeiten, künftig genauer überprüft werden. «Wir arbeiten daran, für alle Berufszweige, in denen die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt steht, ein erweitertes Führungszeugnis einzuführen», sagte Zypries der «Passauer Neuen Presse» (Mittwochausgabe). Bisher könnten Arbeitgeber von Bewerbern zwar ein Führungszeugnis verlangen, darin würden aber erstmalige Verurteilungen zu Geldstrafen bis zu 90 Tagessätzen oder einer Freiheitsstrafe von drei Monaten oder weniger nicht erfasst.
Artikel EmpfehlenDieser Eintrag wurde 189 mal gelesen.
Gepostet von am 11/26 um 11:18 PM

