Mittwoch, 12, November 2003
Angeklagter im Peggy-Prozess weist Mord-Vorwurf zurück
Hof (ddp). Ulvi K spricht mit schwerer Zunge, doch seine Aussagen sind glasklar: «Die Geschichte habe ich erfunden», sagt der Angeklagte im Mordfall Peggy. Es geht um den 7. Mai 2001, den Tag, an dem das Mädchen verschwand. Bei der Polizei hat er den Mord gestanden. Am zweiten Tag des nach einer Justizpanne neu gestarteten Prozesses sitzt Ulvi K. heute in grünkariertem Hemd vor dem Richter und sagt: «Meine Eltern haben sauber gemacht, zwischen eins und halb zwei haben wir zu Mittag gegessen.» Dies ist die Zeit, in der das neunjährige Kind zuletzt lebend gesehen wurde.
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