Dienstag, 11, November 2003
Angeklagter gibt sich im neuen Peggy-Prozess locker Anwälte rügen Mediendruck
Hof (ddp). Zur Neuauflage seines Prozess kommt der Angeklagte ohne Brotzeitbeutel. Statt Sakko trägt Ulvi K. Holzfällerhemd, die Strubbelfrisur ist einem kahl rasierten Schädel gewichen. Doch an der Anklage hat sich nichts geändert: Der massige Mann soll am 7. Mai 2001 die damals neunjährige Peggy Knobloch aus dem fränkischen Lichtenberg erwürgt haben. Er habe befürchtet, dass ihn Peggy wegen einer vorangegangenen Vergewaltigung anzeigt, sagt Staatsanwalt Gerhard Heindl bei der Verlesung der Anklageschrift. Er wirft ihm zudem den sexuellen Missbrauch von elf Kindern vor. Doch Ulvi K. blickt nur teilnahmslos an ihm vorbei.
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