Montag, 18, August 2008
Angeklagter bestreitet sexuellen Missbrauch
Berlin (ddp-bln). Wegen sexueller Nötigung und Missbrauchs eines Kindes muss sich seit heute ein 44-jähriger Mann vor dem Berliner Landgericht verantworten. Der Angeklagte soll sich im März dieses Jahres in seiner Kreuzberger Wohnung an einem fünfjährigen Nachbarsjungen vergangen haben.
Laut Anklage sprach er das Kind beim Spielen auf dem Hof an und nahm es mit in seine im dritten Stock gelegene Wohnung. Dort soll der Mann sich und das Kind teilweise entkleidet haben. Auch soll er den Jungen unsittlich berührt und vor ihm sexuelle Handlungen an sich vorgenommen haben. Zu Prozessbeginn bestritt der 44-Jährige den Vorwurf betonte, er sei es nicht gewesen. Er mutmaßte, dass man ihn mit den Vorwürfen «ärgern» wolle.
Der Mann gab an, erst einige Tage zuvor nach einer Blasenoperation aus dem Krankenhaus entlassen worden zu sein. Er habe sich damals «kaum bewegen können». Auch kenne er den Jungen gar nicht.
Der Prozess wird am 8. September fortgesetzt.
18.08.2008 Ta
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